Architekturfotografie

 
Architekturfotografie ist ein eigenes Arbeitsgebiet in der Fotografie, bei der es hauptsächlich um Häuser, Bauwerke und andere Strukturen geht. Im Unterschied zu Produkten, Autos oder Fashion geht es nicht darum, die Motive ins beste Licht zu setzen, um sie zu vermarkten, da die Häuser in der Regel schon verkauft sind. Meistens sind es auftraggebende Architekten, die ihre Bauwerke fotografisch dokumentieren lassen.

 
 
Als Auftraggeber haben sie eine ganz bestimmte Vorstellungen davon, wie die Gebäude zu sehen sind und wie sie wirken sollen. Aufgabe des Fotografen ist es, diese Wünsche fotografisch umzusetzen und gegebenenfalls ein unscheinbares Bauwerk als echten Hingucker abzulichten.

 
 
Mit Sitz in Köln und zuletzt zahlreichen Reisen in ganz Europa versucht Stefano die Essenz jedes Projekts zu verstehen und die Vision, den Geist und die Ziele seiner Kunden in eindrucksvolle Bilder umzusetzen.

Als geduldiger Beobachter vermitteln seine Fotografien ein Verständnis von architektonischer Ordnung und Raum. Stefanos Aufmerksamkeit für Licht, Farbe und Bewegung versetzt ihn in die Lage, Architektur zum Leben zu erwecken.

 
 
Wenn Sie schon Gebäude fotografiert haben, haben Sie sich bestimmt auch schon oft über vermeintlich kippende oder verzerrte Gebäude geärgert. Um ein Gebäude ganz auf das Bild zu bekommen, kippt man die Kamera oft leicht nach oben, wenn es keine Möglichkeit gibt, einen größeren Abstand zum Motiv einzunehmen. Der Nachteil ist, dass dann stürzende Linien entstehen und die Gebäude optisch nach hinten oder zur Seite kippen. Abhilfe bei stürzenden Linien schaffen sogenannte Tilt-Shift-Objektive. Diese Objektive zeichnen sich dadurch aus, dass sie schwenkbar und verschiebbar sind (tilt = verschwenken, shift = verschieben) und auf diese Weise stürzende Linien vermieden werden können. Hauptanwendungsbereich der Tilt-Shift-Objektive ist ohne Zweifel die klassische Architekturfotografie.

 
 
Dass gerade in der Architekturfotografie viel Wert auf parallel verlaufende Linien etc. gelegt wird, ist nicht verwunderlich, schließlich zeichnet der Architekt den Bauplan ja auch ohne krumme Linien und möchte dann natürlich auch Fotos ohne stürzende Linien und schiefe Wände.

 
 
Aber nicht nur stürzende Linien können Ihnen das Leben bei Architekturaufnahmen schwer machen: Nicht selten verzeichnen Weitwinkelobjektive, die sich für das Fotografieren von Gebäuden ja geradezu anbieten. Ergebnis ist dann meist eine tonnenförmige Verzeichnung. Diese lässt sich aber nun relativ leicht mit einem Bildbearbeitungsprogramm beseitigen.

Im künstlerischen Bereich sind stürzende Linien vielleicht auch gerade gewollt und müssen nicht korrigiert werden. Das gilt auch für tonnen- oder kissenförmige Verzeichnungen.

 

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Stefano Paterna
Stefano Paterna
Reisefotograf aus Leidenschaft, Autor und Dozent. Er gibt sein Wissen und seine Erfahrungen an Hobbyfotografen weiter – in Fotokursen vor Ort und auf ausgewählten Fotoreisen. Autor der Bücher Urbane Fotografie und Die Fotoschule in Bildern. Fotografieren auf Reisen. Folgen Sie auf Facebook Instagram

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