Reisefotografie

 

Reisefotografie: Stefano Paterna gilt als einer der bekanntesten, international tätigen Reisefotografen. Seine Bilder aus aller Welt sind in weit über 100 Reiseführern und Bildbänden erschienen. Unzählige Zeitschriften und Webseiten veröffentlichen seine Arbeiten.

 

2015 ist sein erstes Buch über Reisefotografie* im renommierten Rheinwerk Verlag erschienen.

2018 sein zweites Buch mit dem Schwerpunkt Urbane Fotografie* in der Edition ProfiFoto.

Er fotografiert regelmäßig für Reiseveranstalter, Hotels und Fremdenverkehrsämter.

 

“Brauchst du noch einen Assistenten?” ist sicherlich eine der häufigsten Fragen die ich in meinem Bekanntenkreis oder von Menschen, denen ich von meinem Beruf erzähle, zu hören bekomme. Die Vorstellung der meisten, dass ich zwei Wochen Urlaub mache, wenn ich für einen neuen Auftrag aufbreche, hat mit der Realität nicht zu tun.

Reisefotografie ist eine herausfordernde aber auch lohnende Arbeit. Ich schätze ich mich glücklich, durch meinen Beruf neue Destinationen in der Welt, Kulturen und Menschen kennenlernen zu dürfen.

Die Fotografie hatte mich seit frühester Kindheit als Hobby begleitet. Doch die Vorstellung, mein Hobby zum Beruf machen zu können erschien mir zum damaligen Zeitpunkt nicht realistisch. Ich ging einen konservativen Weg und nach meinem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln arbeitete ich für verschiedene Banken in Frankfurt am Main und London. Nach einiger Zeit stellte ich jedoch fest, dass es mehr im Leben gibt, als ständig nur Zahlen zu wiederholen.

Ich schrieb mich in Fotografiekurse an der University of the Arts in London ein und arbeitete anschließend als Vollzeit-Assistent für Prasad Naik, einem Werbe- und Modefotografen in Mumbai, Indien.

Meine Liebe zum Reisen und Fotografieren haben mich Anfang 2006 dazu bewogen, als selbständiger, freier Reisefotograf zu arbeiten. Seitdem bin ich intensiv durch Asien, Süd- und Zentralamerika gereist. Immer auf der Suche nach authentischen Bildern, die den wahren Charakter eines Ortes und der Menschen zeigen.

Ein bis drei Wochen dauern in der Regel meine Produktionen. Von Sonnenaufgang bis -untergang bin ich dann unterwegs. Zum einen, um im besten Licht zu fotografieren, zum anderen, um das meiste aus der zur Verfügung stehenden Zeit herauszuholen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein persönliches Projekt handelt oder um eine Auftragsarbeit.

Schon am Flughafen, vor meinem Rückflug beginne ich mit der Auswahl der Bilder. Denn mit dem Ende des Fotografierens ist die Arbeit noch nicht erledigt. Sichtung, Bildbearbeitung und Beschriftung dauern in der Regel noch einmal so lange, wie die Dauer der eigentlichen Reise.

Nicht eingerechnet ist dabei die Dauer der akribischen Vorbereitung. Nach meiner jahrelangen Erfahrung als Reisefotograf weiß ich heute, dass eine gewissenhafte Vorbereitung und Planung wesentlich zum Erfolg einer Produktion beiträgt. Die gute Vorbereitung hat den positiven Nebeneffekt, Reisekosten so gering wie möglich zu halten.

Reisefotografie bedeutet auch eine sorgfältige Auswahl des Fotoequipments. Je nach Schwerpunkt der Reise und ob ein eigenes Fahrzeug zur Verfügung steht oder nicht, wähle ich das Equipment aus. So wenig und leicht wie möglich lautet nicht selten die Devise. Dann beschränke ich mich auf eine Canon EOS 5D Mark III Kamera, f4/24-105mm und f4/70-200mm Objektiven, Canon Speedlite 580EX Aufsteckblitz und Manfrotto Stativ. Niemals fehlen darf das Notebook und mehrere externe Laufwerke für die Datensicherung.

Neben meiner Arbeit als Reisefotograf habe ich 2013 in meiner Heimatstadt Köln eine Fotoschule gegründet. Hier gebe ich an Hobbyfotografen in Fotokursen vor Ort oder auf ausgewählten Fotoreisen meine Erfahrungen weiter. Dabei versuche ich zu zeigen wie sich mit einfachen Mitteln die Qualität der Bilder deutlich verbessern lässt. Oftmals ist nicht ein hohes Maß an Technikverständnis der Schlüssel zum besseren Foto, sondern ein gewisses Gefühl für Lichtsituation und Bildaufbau.

 

Reisefotografie: Faszinierende Landschaften

Eine schöne Landschaft zieht viele Menschen in ihren Bann. Oftmals ist die Einzigartigkeit oder besondere Schönheit einer Landschaft ja auch gerade der Grund, warum man überhaupt dorthin reist. Die Landschaften so einzufangen, wie man sie vor Ort wahrgenommen hat, ist jedoch nicht ganz einfach.
 
 

Reisefotografie: Städte der Welt

In den Städten steht das Fotografieren von Gebäuden für viele an erster Stelle. Wichtige Zutaten für überzeugende Fotos sind eine interessante Perspektive, eine besondere Lichtstimmung und natürlich der gewählte Ausschnitt.
 
 

Reisefotografie: Menschen rund um den Globus

Die Faszination eines fremden Landes machen auch seine Menschen aus. Auf Festen, bei ihrer Arbeit, nach einem kurzen Kennenlernen oder als stiller Beobachter – ich nutze alle diese Gelegenheiten, und werde mit Fotos belohnt, die meine Reisen in allen Facetten wiedergeben.
 
 

Reisefotografie: Hospitality Fotografie

Mit einer erfolgreichen Hotelfotografie und Restaurantfotografie soll die Anzahl der Kunden und somit eine Steigerung des Umsatzes erzielt werden. Dafür nehme ich mir ausreichend Zeit für die Vorbereitungen und bespreche genau die Ziele und Erwartungen der Eigentümer.
 
 

Reisefotografie: Vielfalt der Kulturen

Fremde Länder üben eine faszinierende Wirkung auf uns aus. Eine der großen fotografischen Herausforderungen ist es, die vielen Eindrücke und Erlebnisse auch auf dem Bild festhalten zu können. Dabei ist es mir wichtig, gegenüber den Menschen und ihrer Kultur immer den nötigen Respekt zu zollen.
 
 

Reisefotografie: Spannendes Wildlife

Wild lebende Tiere zu beobachten und zu fotografieren gehört für mich häufig zu den aufregendsten Erlebnissen auf einer Reise.
 
 

Reisefotografie: Details im Fokus

Auf meinen Reisen halte ich immer die Augen nach spannenden, interessanten oder originellen Details offen. Diese lassen sich überall finden und bereichern nicht nur mein Portfolio, sondern schärfen auch den Blick für die Vielfalt an Motiven.
 
 

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Stefano Paterna
Stefano Paterna
Reisefotograf aus Leidenschaft, Autor und Dozent. Er gibt sein Wissen und seine Erfahrungen an Hobbyfotografen weiter – in Fotokursen vor Ort und auf ausgewählten Fotoreisen. Autor der Bücher Urbane Fotografie und Die Fotoschule in Bildern. Fotografieren auf Reisen.

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